Senatorin Bernhard: Geno soll Mitarbeiter am Konzern-Umbau beteiligen

  • Gesundheitssenatorin Bernhard (Die Linke) will, dass Mitarbeiter mitreden dürfen
  • Aufsichtsrat spricht heute über die Zukunft der Geno
  • Geschäftsführung will Chirurgie des Klinikums Bremen-Ost verlegen
Video vom 12. Dezember 2019
Das Klinikum Bremen-Ost von draußen.
Bild: Radio Bremen

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) erwartet von der Geschäftsführung des kommunalen Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno), dass die Mitarbeiter am Umbau des Klinik-Konzerns beteiligt werden. Das teilte sie buten un binnen schriftlich mit. An diesem Freitagvormittag ist der Aufsichtsrat der kommunalen Kliniken zusammengekommen, um über die Zukunft der Geno zu beraten.

Auf dem Tisch liegen Vorschläge der Geschäftsführung, wonach die Chirurgie des Klinikums Bremen Ost ans Klinikum Bremen Mitte verlagert werden soll. Diese Pläne hatten für Aufregung insbesondere in Ost gesorgt. Solche Ideen müssten mit den Krankenhausleitungen, den Ärzten und Pflegekräften und den Betriebsräten vorher besprochen werden, fordert Gesundheitssenatorin Bernhard.

Aufsichtsrat berät über Pläne

Nachdem die Vorschläge bekannt geworden waren, hatten sich am Donnerstag die Beschäftigten am Klinikum Ost spontan versammelt. Die Stimmung dort sei durchaus kritisch gewesen, schreibt die Senatorin, die ebenfalls anwesend war. Sowohl die Geschäftsführung als auch sie selbst hätten betont, dass Veränderungen aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Geno notwendig seien, so Bernhard weiter. Heute nun wird der Aufsichtsrat ebenfalls in Bremen Ost über die Pläne beraten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 13. Dezember 2019, 9 Uhr