CDU kritisiert Bremens Sanierungskonzept für die Geno

Audio vom 12. Oktober 2021
Ein Schild der Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen
Bild: Radio Bremen
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  • Stadtbürgerschaft diskutiert Geno-Sanierung
  • CDU hat Diskussion beantragt
  • Christdemokraten fordern umfassende Personalstrategie

Die Bremer Stadtbürgerschaft befasst sich auf Antrag der CDU mit der Sanierung des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno). Sie hält das von der Geno und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) vorgelegte Konzept für unzureichend.

Bis 2025 soll bei der defizitären Geno die schwarze Null stehen – so das Ziel von Gesundheitssenatorin Bernhard, die auch Aufsichtsratvorsitzende des städtischen Klinikverbundes ist. Erreicht werden soll das unter anderem über den Abbau von 440 Stellen und mehr Effizienz in den einzelnen Abteilungen.

Geno rechnet in diesem Jahr mit 45-Millionen-Euro-Minus

Überwiegend auf Stellenabbau zu setzen, greift nach Ansicht der CDU zu kurz. Sie fordert deshalb eine umfassende Personalstrategie für die Sanierung der Geno.

Zuletzt hatte die Geno bekannt gegeben, dass sie in diesem Jahr mit einem Minus von 45 Millionen Euro im operativen Geschäft rechnet. Dies bedeutet, dass die Ausgaben die Einnahmen der Kliniken deutlich übersteigen.

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Video vom 30. September 2021
Melanie Liebrum und ihre Tochter Anni Liebrum im Interview.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Oktober 2021, 6 Uhr