Bremer SPD will ihr angeknackstes Image aufbessern

  • Sozialdemokraten treffen sich zu Landesparteitag
  • Bovenschulte will erste Ergebnisse vorstellen
  • Arbeitsgruppen sollen Pläne entwickeln
SPD-Fahne
Die Sozialdemokraten treffen sich zu einem Sonderparteitag. Bild: DPA | Silas Stein

Gut neun Wochen nachdem die neue rot-grün-rote Regierung in Bremen ihre Arbeit aufgenommen hat, trifft sich die Bremer SPD ab Samstagvormittag zu einem Sonderparteitag. Bürgermeister Andreas Bovenschulte will dabei erste Ergebnisse vorstellen.

Daneben tagen sechs Arbeitsgruppen. Sie sollen unter anderem Pläne erarbeiten, um nach der schweren Wahlniederlage vom Mai das angeknackste Image der SPD in der Öffentlichkeit zu verbessern. Dabei geht es nicht um personelle Konsequenzen. Die Genossen beraten, wie die Verankerung in den Stadtteilen oder die Ansprache von Zielgruppen wieder verbessert werden kann. Auch die Lage der Bundes-SPD wird eine Rolle spielen.

Die Delegierten wollen auch noch knapp 30 Anträge beraten. Die Hälfte stammt von den Jusos, die unter anderem Musikfestivals auf dem Rennbahngelände in der Vahr und die Abschaffung von Verfassungsschutz und Privatschulen fordern.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 26. Oktober 2019, 7 Uhr