Bremen will für "Seute Deern"-Ersatzbau nicht draufzahlen

  • Bund stellt 46 Millionen Euro Förderung den Ersatzbau
  • Langfristiges Konzept soll Betriebskosten einspielen, fordert Staatsrat Cordßen
  • Schätzungen rechnen mit 600.000 Euro laufenden Kosten jährlich
Eine Animation zeigt ein Segelschiff in einem Hafenbecken.
Kleine Häuschen sollen eine historische Hafenumgebung für den Ersatzbau schaffen. Bild: judel/vrolijk

Für den geplanten Ersatzbau des maroden Segelschiffs "Seute Deern" sollen die Stadt Bremerhaven und das Land Bremen nicht draufzahlen müssen. Das hat Staatsrat Tim Cordßen in der Bremischen Bürgerschaft zu dem Bremerhavener Projekt gesagt. Die vorgesehenen 46 Millionen Euro Förderung vom Bund müssten ausreichen. 600.000 Euro an geschätzten jährlichen Betriebskosten sollen durch ein langfristiges Konzept erwirtschaftet werden, zum Beispiel durch Eintrittsgeld.

Was folgt in Bremerhaven für die "Seute Deern"?

Video vom 2. Oktober 2020
Die marode Seute Deern
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2.Oktober 2020, 19:30 Uhr