CDU: Schifffahrtsmuseum soll Bergung der "Seute Deern" mitbezahlen

  • Schifffahrtsmuseum soll als Eigentümer Teile der Bergungskosten tragen
  • Das fordert die Bremerhavener CDU
  • Museum kann eigenen Angaben zufolge kein Geld bereitstellen
Der Name des historischen Segelschiffs "Seute Deern"
Die CDU will, dass sich das Schiffahrtsmuseum an den Bergungskosten der "Seute Deern" beteiligt. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Um die Bergungskosten von rund einer Million Euro für den im Hafenbecken gesunkenen Traditionssegler "Seute Deern" ist eine Diskussion entbrannt. Die Bremerhavener CDU kritisiert, dass sich das Deutsche Schifffahrtsmuseum als Eigentümer des Seglers nicht daran beteiligt.

Die Kosten dürften nicht nur bei der Stadt Bremerhaven und beim Land hängenbleiben, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Raschen zu buten un binnen. Er fordert außerdem Aufklärung darüber, wie es dazu kommen konnte, dass das Schiff sank. Der schlechte Zustand der "Seute Deern" sei dem Museum schließlich bekannt gewesen.

Das Schifffahrtsmuseum hatte bereits am Mittwoch erklärt, dass es aus seinem Haushalt kein Geld für die Bergung bereitstellen könne. Das bekräftigte der kaufmännische Geschäftsführer gegenüber buten un binnen. Das Hafenressort hatte am Mittwoch mitgeteilt, 90 Prozent der Bergungskosten zu übernehmen. Den Rest trägt die Stadt Bremerhaven.

"Seute Deern" – Soll das Schiff für 30 Millionen gerettet werden?

Die gallionsfigur an der Seuten Deern

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 5. September 2019, 16 Uhr