ZEB: Impfungen für Bremer Schüler müssen freiwillig bleiben

Audio vom 2. September 2021
Die 15-jährige Clara wird im Impfzentrum geimpft. In Bremen können sich Kinder über 12 Jahre gegen Corona impfen lassen
Bild: DPA | Sina Schuldt
Bild: DPA | Sina Schuldt
  • ZEB unterstützt Appell für Impfungen von Schülern
  • Elternbeirat warnt aber vor Impfpflicht
  • Auch GEW unterstützt Aulepps Impf-Aufforderung

Der Zentrale Elternbeirat in Bremen (ZEB) will, dass sich nur die Kinder ab zwölf Jahren impfen lassen, die das auch wollen, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) an alle Schülerinnen und Schüler ab zwölf appelliert, sich impfen zu lassen – sobald das möglich ist.

Eine Impfpflicht für Kinder ab zwölf dürfe es nicht geben, so der ZEB-Sprecher zu buten un binnen. Kinder sollen mit ihren Eltern gemeinsam entscheiden, ob sie ein Impfangebot annehmen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) findet den Appell von Aulepp gut: Für Lehrkräfte sei die Pandemie eine starke Belastung, auch weil ungeimpfte Schülerinnen und Schüler große Überträger des Virus seien, sagte eine Sprecherin.

Deshalb dürfe man bei den anderen Maßnahmen, wie der Maskenpflicht auch nicht nachlassen. Das Ziel sei, den Präsenzunterricht so lange wie möglich beizubehalten, so die GEW. Das ist auch Aulepps erklärtes Ziel. Allerdings sieht sie noch Spielraum für Lockerungen, etwa bei den Quarantäneregeln: Die will sie überarbeiten, damit nicht ganze Klassen oder Jahrgänge zu Hause bleiben müssen, wenn ein Kind positiv getestet wird.

Corona und Lehrermangel: Vor diesen Problemen stehen Bremer Schulen

Video vom 2. September 2021
Bildungssenotorin Sascha Karolin Aulepp in einer Pressekonferenz.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 3. September 2021, 7 Uhr