Zukunft gesucht: Wie kommen alte Windkraft-Standorte zu neuem Leben?

  • Betriebsräte aus ganz Deutschland treffen sich in Bremerhaven
  • Ein Thema: Was soll mit ehemaligen Windkraft-Standorten passieren?
  • Vorbild sollen andere Industriestandorte in Deutschland sein
Senvion Standort in Bremerhaven
Wie können die Betriebsstätten von Senvion in Bremerhaven in Zukunft genutzt werden? Das ist eine der Fragen, die die Betriebsräte in Bremerhaven diskutieren. (Archivbild)

Betriebsräte aus ganz Deutschland kommen am Mittag in Bremerhaven zur Norddeutschen Betriebsräte-Konferenz zusammen. Unter anderem soll es darum gehen, wie leerstehende Gebäude von ehemaligen Windkraftunternehmen eine neue Nutzung bekommen können.

Die Betriebsräte wollen bei ihrer Konferenz den Fokus darauf legen, was mit den ehemaligen Windkraft-Standorten passieren soll. Es geht ihnen vor allem darum, wie neue Investoren gewonnen und nach Bremerhaven gelockt werden können, wie zum Beispiel der Automobilhersteller Tesla. Vorbild sollen dabei andere Industriestandorte Deutschlands sein. Auch die Betriebsräte des insolventen Windanlagenbauers Senvion sind bei der Konferenz dabei.

Laut IG-Metall treffen sie sich schon morgens, um die aktuelle Situation im Unternehmen zu besprechen. Senvion hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und nach Investoren gesucht. Einer wurde am Montag präsentiert – der spanische Konkurrent Siemens Gamesa. Aber auch sein bevorstehender Einstieg ändert nichts daran, dass das Unternehmen den Windkraft-Standort Bremerhaven zum Ende des Jahres komplett schließen wird.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 17. September 2019, 6 Uhr