Mercedes verkauft mehr E-Autos – und baut in Bremen neues Modell

  • VDA erwartet weniger Neuzulassungen wegen Corona
  • Zahl zugelassener E-Autos dagegen wächst
  • Daimler startet in Bremen im neuen Jahr mit Bau der EQE-Limousine
Ein Mercedes-Benz EQC 400 Elekto-SUV fährt über eine Landstraße.
Galt lange als Ladenhüter Der EQC von Daimler. 2020 lief der Verkauf besser. Bild: DPA | Christoph Schmidt

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet wegen der Corona-Krise im zu Ende gehenden Jahr 2020 deutlich weniger Neuzulassungen: Der VDA rechnet mit einem Rückgang um 20 Prozent bis zum Jahresende auf insgesamt 2,9 Millionen Fahrzeuge. Nur die Zahl zugelassener Elektroautos, genauer: Plug-in-Hybride und Elektroautos, wächst gegenüber dem Vorjahr deutlich.

Baustart EQ-Limousine in Bremen 2021

Alle deutschen Hersteller haben neue Elektroautos für 2021 angekündigt, darunter auch der Daimler-Konzern. Daimler will weitere sechs Modelle produzieren, darunter eine neue Business-Limousine, das Modell "EQE" im Bremer Mercedes-Werk. Produktionsstart soll die zweite Hälfte des neuen Jahres sein. Vorher sind noch einige Umbauten im Werk nötig.  

In Bremen wird seit 2019 auch der erste elektrisch angetriebene Mercedes hergestellt, der EQC. Das Modell galt lange als Ladenhüter. Bis die Bundesregierung Mitte dieses Jahres die Nachfrage nach Elektroautos mit einer höheren Kaufprämie anheizte. Das half auch dem EQC. Laut Kraftfahrt-Bundesamt verkaufte sich das Auto im Oktober und November 926 mal in Deutschland – fast doppelt so oft wie im kompletten ersten Halbjahr.  

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 25. Dezember 2020, 7 Uhr