Bremerhavener Traditionsbetrieb Ludolph ist gerettet

  • Ein britischer Konzern übernimmt das insolvente Unternehmen
  • Die verbliebenen Mitarbeiter sollen ihre Jobs behalten
  • Bis zur Insolvenz hatte Ludolph rund 100 Mitarbeiter
Firmengebäude von W. Ludolph in Bremerhaven
Der zuständige Insolvenrichter sagte, dass das Unternehmen während des Insolvenzverfahrens erfolgreich saniert worden sei.

Das Unternehmen Ludolph in Bremerhaven ist gerettet. Das hat das Amtsgericht Bremerhaven am Freitag mitgeteilt. Ein britischer Konzern übernimmt demnach den Traditionsbetrieb.

Der zuständige Insolvenzrichter sagte, dass das Unternehmen während des Insolvenzverfahrens so erfolgreich saniert worden sei, "dass es seit Eröffnung des Verfahrens operativ schwarze Zahlen schrieb".

Ludolph stellt Bauteile für die Luftfahrt her

Das "enge Zusammenspiel von Mitarbeitern, Gewerkschaft und Insolvenzverwalter" habe es in kürzester Zeit ermöglicht, das zuvor hohe operative Verluste schreibende Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Der Käufer hat demnach zugesagt, sämtliche Mitarbeiter zu übernehmen und den Bremerhavener Produktionsstandort aufrechtzuerhalten.

Ludolph stellt Bauteile für die Luftfahrt und nautische Geräte her. Die verbliebenen 70 Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt. Bis zur Insolvenz im vergangenen November hatte das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 8. Juni 2018, 14:00 Uhr