Bremer Krankenhäuser bekommen 38 Millionen – Bedarf ist aber höher

  • Gesundheitsdeputation stimmt Investitionsplan für Kliniken zu
  • 38 Millionen Euro für Baumaßnahmen vorgesehen
  • Investitionsbedarf liegt weit darüber
Drei Krankenschwestern schieben ein Bett durch einen Krankenhausflur.
Die 14 Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven meldeten einen Investitionsbedarf von insgesamt mehr als 400 Millionen Euro an. Bild: Imago | Westend61

Die Deputation für Gesundheit hat dem Investitionsplan 2019 für die Krankenhäuser im Land Bremen zugestimmt. Der Plan verteilt gut 38 Millionen Euro an insgesamt 14 Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven. Mit dem Geld können die Häuser Stationen sanieren oder neue Geräte anschaffen.

Kritik kommt von der Opposition FDP und CDU. Seit Jahren habe sich die Investitionssumme nicht erhöht. Bremen müsse aber mehr in seine Krankenhäuser investieren, damit diese auch künftig leistungsfähig blieben. Insgesamt haben die Krankenhäuser im Land Bremen Investitionsbedarf für 45 Projekte angemeldet. Kostenpunkt insgesamt: 439 Millionen Euro.

Die Krankenhäuser im Land Bremern bekommen demnach Beträge zwischen 430.000 Euro und rund acht Millionen Euro je nach Größe des Krankenhauses ausgezahlt. In die Bremerhavener Krankenhäuser fließen insgesamt rund 7,6 Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 2. Oktober 2019, 8 Uhr