Karstadt und Kaufhof fusionieren: Auswirkungen auf Bremen noch unklar

  • Kartellamt genehmigt Fusion von Karstadt und Kaufhof
  • Zusammenschluss soll Wettbewerbsfähigkeit verbessern
  • Mögliche Auswirkungen auf die Bremer Innenstadt sind noch unklar
Logo Galeria Kaufhof und Karstadt an einer Häuserfassade (Montage)
Bild: Radio Bremen/Imago | Martin von Minden

Dem Zusammenschluss der Kaufhausketten Karstadt und Kaufhof steht nichts mehr im Wege. Das Bundeskartellamt hat dem Zusammenschluss zugestimmt. Für die Wettbewerbshüter ist heute die Frist zur Prüfung der geplanten Fusion abgelaufen. Vor etwa einem Monat hatten Karstadt und Kaufhof ihre Pläne öffentlich gemacht. Sie wollen so ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, da der Druck durch den Onlinehandel immer größer wird. Der neue Konzern hätte dann in ganz Europa mehr als 240 Filialen und rund 32.000 Mitarbeiter.

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Welche Auswirkungen die Fusion für die Standorte im Norden hätte, ist noch nicht klar. Allein in Bremen, Bremerhaven und Oldenburg arbeiten etwa 600 Angestellte für beide Kaufhäuser. Medienberichten zufolge könnten allein bei Kaufhof bundesweit bis zu 5.000 Stellen wegfallen. Entsprechende Befürchtungen hat Karstadt-Eigner Benko allerdings erst vor Kurzem zurückgewiesen.

Was die Fusion von Karstadt und Kaufhof für Bremen heißen könnte

Das Kaufhof-Gabäude in der Bremer Innenstadt

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 9. November 2018, 9 Uhr