Justizsenatorin will Extremismus in Bremen stärker bekämpfen

Justizsenatorin will Extremismus in Bremen stärker bekämpfen

Audio vom 29. September 2021
Claudia Schilling sitzt an ihrem Schreibtisch und schaut auf ein Computermonitor.
Bild: Imago | Eckhard Stengel
Bild: Imago | Eckhard Stengel
  • Schilling will gegen Antisemitismus und Rassismus vorgehen
  • Rassistische Übergriffe seien laut Schilling keine Einzelfälle
  • Als Beispiel nannte die Justizsenatorin den Brand im Jugendzentrum Friesenstraße

Justizsenatorin Claudia Schilling (SPD) will mit einer Verfügung Antisemitismus und Rassismus in Bremen stärker bekämpfen. Es handele sich längst nicht mehr um Einzelfälle, schrieb Schilling zur Begründung. Als Beispiel nannte sie den Brand im Jugendzentrum Friesenstraße, der mutmaßlich von Bremer Rechtsextremisten gelegt wurde.

Deshalb hat die Senatorin eine Verfügung erlassen. Sie soll als Leitfaden bei der Verfolgung extremistisch motivierter Taten dienen. Andererseits nimmt die Verfügung aber auch Zeugen und Opfer derartiger Taten in den Blick – und will Betroffenen Unterstützung zusichern. In der Bremischen Justiz gebe es "keinen Platz für Antisemitismus und Rassismus", so Schilling.

Warum läuft die Aufklärung des "Friese"-Brandanschlags so schleppend?

Video vom 12. November 2020
Ein blaues Schild, auf dem das Logo der Polizei Bremen zu sehen ist.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. September 2021, 13 Uhr