Schulen sollen digitaler werden: 90.000 Tablets für Bremens Schüler

  • Bremer Senat will Schüler mit Tablets ausstatten
  • Auch Lehrer und Referendare sollen profitieren
  • Zunächst sollen bedürftige Schüler Tablets bekommen
Video vom 7. Juli 2020
Ein Tablet, welches in den Händen eines Schülers liegt. Darunter liegt ein Englisch-Buch.
Bild: Radio Bremen

Der Bremer Senat hat heute beschlossen, dass ein Betrag in Höhe von 16,7 Millionen Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur von Schulen fließen soll. Mit dem Geld sollen unter anderem mehr als 37.000 neue Tablets angeschafft werden. Davon sollen vor allem Schüler profitieren, deren Eltern nicht so viel Geld haben – aber auch Lehrer und Referendare.

In einem zweiten Schritt sollen weitere 60.000 Tablets angeschafft werden, damit letztlich alle Schülerinnen und Schüler im Land Bremen ein solches Gerät bekommen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 35 Millionen Euro. Hierfür sollen die Bildungs- und die Finanzbehörde ein Konzept erarbeiten. Der Senat stellt auch Geld für Lösungen für Videokonferenzen zur Verfügung.

Geld vom Bund reicht für 10.000 Tablets

Die ersten 30.000 Tablets sollen nach sozialer Bedürftigkeit verteilt werden. Laut Bildungsbehörde reicht das Geld vom Bund aus dem Zusatzprogramm des Digitalpaktes für bedürftige Schülerinnen und Schüler für rund 10.000 Tablets. Der Bremer Senat stockt diese Mittel so weit auf, dass insgesamt 90.000 Schülerinnen und Schüler ein Tablet bekommen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 7. Juli 2020, 19:30 Uhr