100-Tage-Plan: CDU will Digitalisierung zur Chefsache machen

  • Programm sieht Staatsrat für Digitalisierung vor
  • Fahrgemeinschafts-Apps sollen Verkehr in der Überseestadt entlasten
  • CDU will Bedingungen für Lehrer in Bremen verbessern
Drei Männer von der CDU an einem Tisch während einer Pressekonferenz.
Für CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder (Mitte) hat Digitalisierung hohe Priorität.

Die Bremer CDU hat ein 100-Tage-Programm vorgestellt. Sollte die Partei nach der Bürgerschaftswahl an der Regierung beteiligt sein, will sie unter anderem einen Staatsrat für Digitalisierung ernennen. Der Plan umfasst insgesamt 33 Punkte.

Digitalisierung zur Chefsache machen – das ist eines der wichtigsten Themen für den CDU-Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder, Inhaber eines großen Bremer Software-Unternehmens. Nicht nur die Verwaltungsabläufe in den Behörden sollen besser werden; mit Apps will die CDU beispielsweise auch Fahrgemeinschaften bilden, um den Verkehr in der Überseestadt zu entlasten.

Besonders am Herzen, so Meyer-Heder, liege ihm auch das Thema Bildung. Er wolle mit einer Kampagne und besserer Bezahlung mehr Lehrer nach Bremen holen. Es solle unter anderem eine berufsbegleitenden Ausbildung von Quereinsteigern geben und 100 zusätzlichen Stellen für Referendare. Für die Ausbildung von Schulpersonal solle ein neues Institut in Bremerhaven gegründet werden. Zudem sollen Schulen und Turnhallen laut des 100-Tage-Programms saniert werden – im Zweifel auch, indem neue Hypotheken aufgenommen werden.

Wahlumfrage: CDU baut Vorsprung vor der SPD aus

Eine Balkengrafik zur Bürgerschaftswahl auf einem Monitor, durch die Brille einer Frau fotografiert.

Mehr zum Thema

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 17. Mai 2019, 12 Uhr