Bremer Koalition will Landesmindestlohn erhöhen

  • Mindestlohn soll auf mehr als elf Euro steigen
  • SPD wollte eigentlich noch höheren Mindestlohn
  • Bisher liegt der Mindestlohn bei gut neun Euro
Ein Arbeitshandschuh mit Geld.
Mehr Geld: Beschäftigte von Unternehmen, an denen Bremen beteiligt ist, sollen einen höheren Mindestlohn bekommen. (Symbolbild) Bild: DPA | Christian Ohde

Die rot-grüne Bremer Regierung hat sich auf einen neuen Landesmindestlohn geeinigt. In Zukunft soll in Bremen ein Stundenlohn von etwas mehr als elf Euro gezahlt werden. Allerdings werden nicht alle Arbeitnehmer von der Erhöhung profitieren, sondern nur zwei Gruppen: Zum einen Angestellte in Unternehmen, an denen das Land Bremen beteiligt ist – inklusive Studentenjobs. Zum anderen Menschen, die in Unternehmen arbeiten, die für das Land Aufträge übernehmen. Bisher liegt der Mindestlohn bei gut neun Euro.

Grafik zur Entwicklung des Landesmindestlohn
Der Landesmindestlohn in Bremen steigt 2020 auf 11,13 Euro.

Die rot-grüne Landesregierung will das Gesetz für den Landesmindestlohn noch in dieser Legislaturperiode anpassen, also bis zur Bürgerschaftswahl Ende Mai. Die SPD wollte ursprünglich sogar auf zwölf Euro erhöhen, das hatte der grüne Koalitionspartner aber abgelehnt – mit Verweis auf zu hohe Belastung kleinerer Unternehmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 19. März 2019, 13 Uhr