Bremen beteiligt sich an Aufbauhilfe nach der Flutkatastrophe

Helfer arbeiten in den Straßen von Dernau. Das Hochwasser hat hier zahlreiche Häuser unbewohnbar gemacht.
Nach der Flutkatastrophe sind, wir hier in Dernau in Rheinland-Pfalz, viele Häuser unbewohnbar. Bild: DPA | Thomas Frey
Bild: DPA | Thomas Frey
  • Bundesregierung beschließt 200 Millionen Euro Soforthilfe
  • Betroffene Länder stellen ebenso viel bereit
  • Bovenschulte: Bremen unterstützt Wiederaufbau

Mehrere Bundesländer haben ihre Bereitschaft signalisiert, die geplante Aufbauhilfe für die Hochwassergebiete finanziell zu unterstützen. Mit dabei ist auch Bremen. Selbstverständlich sei Bremen solidarisch und werde den Wiederaufbau in West- und Süddeutschland unterstützen, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Ähnlich äußerten sich auch die Ost-Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dieselbe Solidarität haben Sachsen-Anhalt auch im Jahr 2013 vom Bund und den Bundesländern erfahren, sagte etwa Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

Milliardenschwerer Aufbaufonds geplant

Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) forderte darüber hinaus, dass sich Bund, Länder und Kommunen dazu verpflichten, Elementarschäden etwa durch Hochwasser auszugleichen. Hessen und Berlin verweisen dagegen auf die angespannte Finanzlage der Länder, unter anderem durch die Corona-Pandemie.

Die Bundesregierung hat am Mittwoch eine 200 Millionen Euro Soforthilfe beschlossen. Die betroffenen Länder sollen noch einmal genauso viel beisteuern. Außerdem ist ein milliardenschwerer Aufbaufonds geplant. Nach dem Hochwasser von 2013 hatten Bund und alle Länder den milliardenschweren Wiederaufbau gemeinsam finanziert.

Video vom 20. Juli 2021
Zwei Menschen mit gelben Helm und Shirt an einem Wrack der Hochwasserkatastrophe.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 22. Juli 2021, 6 Uhr