Gewoba macht Plus von fast 37 Millionen Euro

  • Bremer Wohnungsgesellschaft zieht positive Bilanz für 2017
  • Gewoba baute 522 neue Wohnungen, meist mit öffentlicher Förderung
  • 2016 lag das Ergebnis bei knapp 42 Millionen Euro
Bauarbeiten an den Bremer Punkten
Die Bremer Wohnungsgesellschaft hat 2017 fast doppelt so viele Wohnungen neugebaut wie im Vorjahr. Bild: GEWOBA

Die Bremer Wohnungsgesellschaft Gewoba hat das Geschäftsjahr 2017 unter dem Strich mit einem Überschuss von 36,7 Millionen Euro abgeschlossen. 2016 hatte das Unternehmen mit knapp 42 Millionen Euro ein Rekordergebnis erwirtschaftet, allerdings spielten da einmalige Einnahmen durch Wohnungsverkäufe die entscheidende Rolle. 2017 verkaufte die Gewoba 75 Wohnungen, 2016 waren es insgesamt 332.

Die Zahl der Neubauten liegt auf hohem Niveau: 522 neue Wohnungen sind fast doppelt so viel wie im vorherigen Jahr. Die große Mehrzahl der Neubauten wird durch Programme des Landes Bremen öffentlich gefördert. Ziel ist, bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen zu schaffen. Die Gewoba gehört mehrheitlich der Stadt Bremen städtische Unternehmen einen grossen Teil des erwirtschafteten Geldes an die Aktionäre weiter. Den größten Teil bekommt die Stadtgemeinde Bremen – über 16 Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 17. April 2018, 12 Uhr