Geno verschiebt Entscheidung über das Zukunftskonzept

  • Zukunftskonzept der Geno kommt erst Anfang Mai
  • Personalabbau in Verwaltung und Logistik geplant
  • Einnahmen sollen durch den Ausbau von Fachbereichen steigen
Frontansicht Klinikum-Ost
Um die Einnahmen der städtischen Kliniken zu verbessern sollen die Fachbereiche ausgebaut werden — darunter auch die Altersmedizin am Klinikum Ost.

Der Aufsichtsrat des Bremer Klinikverbundes Gesundheit Nord will nun erst Anfang Mai über das sogenannte "Zukunftskonzept" entscheiden. Ursprünglich war dies für die Sitzung von heute vorgesehen.

Hintergrund sind die anhaltenden finanziellen Probleme. Zuletzt gab die Landesregierung der Geno eine Finanzspritze von 185 Millionen Euro. Vor einem Beschluss gebe es weiteren Beratungsbedarf, hieß es anschließend aus Teilnehmerkreisen — auch wenn man sich in der Sache weitgehend einig ist.

Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben

Das Zukunftskonzept sieht unter anderem einen weiteren Personalabbau in Bereichen wie der Verwaltung oder der Logistik vor — betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben. Diskutiert werde auch, beispielsweise in Ferienzeiten vorübergehend Stationen zusammenzulegen. Das kann Betriebskosten sparen.

Um darüber hinaus die Einnahmen für die städtischen Bremer Kliniken zu erhöhen, sollen gut ausgelastete Fachbereiche ausgebaut werden — wie zum Beispiel die Herzchirugie am Klinikum Links der Weser — oder die Altersmedizin am Klinikum Ost. So hoffen die städtischen Krankenhäuser, die zuletzt gesunkenen Erlöse wieder zu steigern.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 6. April 2018, 18 Uhr