Geno-Aufsichtsrat billigt Umzugspläne

  • Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord beschließt Neuausrichtung
  • Vor allem das Krankenhaus Links der Weser ist von den Plänen betroffen
  • Bis Anfang 2022 sollen unter anderem Kreißsäle ins Klinikum Mitte verlegt werden
Der Haupteingang des Klinikums Links der Weser.
Geburtshilfe, Frühgeborenen-Abteilung und Gynäkologie sollen aus dem Krankenhaus Links der Weser abgezogen werden. Bild: Radio Bremen

Der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) wird einige seiner vier Krankenhäuser neu ausrichten und mehrere Abteilungen verlagern. Das hat der Aufsichtsrat am Freitag bei einer Sondersitzung beschlossen.

Betroffen von den Umzügen sind zunächst das Krankenhaus Links der Weser (LdW) sowie das Klinikum Bremen-Mitte. So sollen die Geburtshilfe, die Frühgeborenen-Abteilung sowie die Gynäkologie aus dem LdW in Obervieland abziehen und in Bremens größtes Krankenhaus in der Sankt-Jürgen-Straße verlagert werden. Entsprechende Pläne hat das Aufsichtsgremium der Klinikgesellschaft jetzt genehmigt. Bis Anfang 2022 sollen im Klinikum Mitte sechs Kreißsäle entstehen, drei davon zusätzlich, sagte eine Geno-Sprecherin.

Mitarbeiter und Stadtteilpolitik gegen Pläne

Mehr als hundert Mitarbeitende hatten noch vor ein paar Tagen dagegen protestiert. Auch Teile der Obervielander Stadtteilpolitik hatten sich gegen den Abzug der Frauen- und Säuglingsabteilungen positioniert.

Der Aufsichtsrat hat heute zudem darüber gesprochen, dass das Krankenhaus Links der Weser zu einem Zentrum für Herz-, Gefäß-, und Thorax-Chirurgie werden könnte. Hier ist aber noch keine Entscheidung gefallen.

Rückblick: Geno unter Spardruck: Geburtshilfe soll neu geordnet werden

Video vom 13. April 2021
Ein Schild mit dem Logo von der Gesundheit Nord Klinikum links der Weser.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. Mai 2021, 21 Uhr