Fridays for Future: Schüler kritisieren Bremer Senat per Video

  • Aktivisten von Fridays for Future werfen Bremens Senat Tatenlosigkeit vor
  • Landesregierung habe Fridays for Future kein Gesprächsangebot gemacht
  • Umweltsenatorin Maike Schaefer weist das zurück und lädt zu einem Treffen ein
Demonstranten stehen auf einer Straße.
Fast jeden Freitag demonstrieren Bremer Schüler für eine andere Klimapolitik – hier Ende November am Bahnhofsplatz. Bild: Radio Bremen | Rebecca Küsters

Die Klimaschutz-Aktivisten von Fridays for Future kritisieren die Bremer Landesregierung. Die Jugendlichen werfen dem rot-grün-roten Senat vor, die Protestbewegung nicht ernst zu nehmen und nicht mit ihr zu sprechen.

In einem Video beim Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichen die Bremer Macher von Fridays for Future den Vorwurf: Im vergangenen Jahr habe es auch nach der größten Demonstration der Bremer Nachkriegszeit kein Gesprächsangebot seitens des Bürgermeisters oder der Klimasenatorin gegeben!

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Doch dieser Vorwurf stimmt nicht, sagt Senatorin Maike Schaefer (Grüne) zu buten un binnen. Sie ärgere sich sehr darüber. Es habe mehrere Zusammentreffen mit den Machern von Fridays for Future und ihr gegeben, sagt Schaefer. Beispielsweise auf Podiumsdiskussionen und auf einer Mitgliederversammlung der Bremer Grünen.

Außerdem habe sie den Verantwortlichen ihre Visitenkarte gegeben und ein Gespräch unter vier Augen angeboten. Das wurde bisher aber abgelehnt, so Schaefer. Die Grünenpolitikerin wiederholt ihr Angebot deshalb erneut: Die Aktivisten könnten jederzeit zu ihr kommen und mit ihr gemeinsam über Klimaschutz sprechen.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. Januar 2020, 20 Uhr