Freipark-Schausteller und Werder sehen Corona-Einschränkungen gelassen

  • Leere Ränge: Werder-Chef spricht von folgerichtiger Entscheidung
  • Schausteller sind froh, überhaupt zu öffnen
  • Senat hatte auf steigende Corona-Zahlen reagiert
Blick auf die leeren Ränge des Weser-Stadions und den weißen Schriftzug "Ostkurve" bei Sonnenuntergang.
Im Weser-Stadion bleiben die Ränge erneut leer. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Werder Bremen reagiert mit Verständnis darauf, dass wegen steigender Corona-Zahlen am Sonnabend beim Heimspiel gegen Bielefeld keine Fans zugelassen sind. Ins Weserstadion dürfen beim Werder-Heimspiel gegen Bielefeld gar keine Zuschauer. Für Club-Präsident Hubertus Hess-Grunewald ist das eine folgerichtige Entscheidung. Das entspreche den Regeln, die sich die Deutsche Fußball-Liga selbst auferlegt habe.

Die Organisatoren des Bremer "Freiparks" zeigen sich erleichtert über die Erlaubnis, den Ersatz des Freimarkts überhaupt eröffnen zu dürfen. Er sei froh, dass es überhaupt losgehen kann, sagte der Vorsitzende des Bremer Schaustellerverbands, Rudi Robrahn. Wegen der hohen Zahl der Corona-Infektionen in Bremen sind aber statt 6.000 vorerst nur 3.000 Besucher gleichzeitig auf dem Freipark-Gelände auf der Bürgerweide erlaubt.

Neue Einschränkungen: Senat hat auf steigende Corona-Zahlen reagiert

Neben den Entscheidungen zu Werder und dem Freipark hatte der Bremer Senat neue Regeln zu privaten Feiern verkündet. Ab dem Wochenende sind mehr als 50 Gäste in öffentlichen oder angemieteten Räumen verboten.

Video vom 1. Oktober 2020
Ein Riesenrad auf einem Freimarkt in Bremen.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 1. Oktober 2020, 20 Uhr