Wissenschaftsbündnis will Kürzungen an Bremer Hochschulen verhindern

  • Bremisches Bündnis für Wissenschaft schreibt Offenen Brief an Senat und Bürgerschaft
  • Forderung nach ausreichend Geld für Hochschulen und Forschung
  • 2.500 Menschen unterstützen den Offenen Brief
Ein Roboterarm gießt Wasser in einen Becher
Das Bremische Bündnis für Wissenschaft fordert ausreichend Geld für Wissenschaft und Forschung in Bremen. (Symbolbild) Bild: DPA | Sina Schuldt

Das Bremische Bündnis für Wissenschaft hat seine Forderung bekräftigt, die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bremen in den nächsten Jahren mit genügend Geld auszustatten. 2.500 Menschen haben einen Offenen Brief an die zuständige Senatorin unterstützt, die demnach den Wissenschaftsplan 2025 vernünftig finanzieren soll. Der Brief wurde am Montagnachmittag Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD) überreicht.

Bremens Wissenschaftsplan 2025 muss vollständig ausfinanziert werden. Das ist die Kernforderung des Schreibens. Nur so würden gute Lehr-, Lern- und faire Arbeitsbedingungen für alle möglich, heißt es. Die Leitungen von Universität und Hochschulen in Bremen und Bremerhaven hatten in den vergangenen Wochen Befürchtungen geäußert, womöglich Studiengänge wegen Geldmangels schließen zu müssen.

Vorerst keine Kürzungen bei den Hochschulen

Vor seiner Haushaltsklausur hatte der Bremer Senat jüngst über Kürzungen im Hochschulbereich nachgedacht. Die Rede war davon, in den nächsten beiden Jahren rund 170 Millionen Euro weniger auszugeben als das Wissenschaftsressort beantragt hatte. Mittlerweile ist diese Kürzung vom Tisch: Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) sagte Anfang März buten un binnen, dass er Senat den Wissenschaftsetat auf dem Niveau von diesem Jahr belassen werde. Eigentlich hatte Bremen aber vor, die Ausgaben für die Hochschulen bis 2025 hochzufahren.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 23. März 2021, 8 Uhr