Abgeordnete fordern schärferes Vorgehen gegen Falschparker in Bremen

  • Stadtbürgerschaft befasst sich mit Bürgerantrag der Initiative "Platz da"
  • Abgeordnete fordern konsequenteres Durchsetzen der schon geltenden Parkverbote
  • Anteil der Falschparker soll auf unter zehn Prozent sinken
Parkende Fahrzeuge in der Bremer Neustadt.
Die Stadtbürgerschaft befasst sich mit dem Bürgerantrag der Initiative "Platz da". Der Antrag fordert ein schärferes Vorgehen gegen Falschparker. Bild: Radio Bremen | Jörn Hüttmann

Die schon geltenden Parkverbote für Autos in der Stadt Bremen sollen konsequenter durchgesetzt werden – und zwar mit häufigeren Kontrollen, deutlich mehr Verkehrsüberwachern und konsequenterem Abschleppen. Das Ziel: Bis Ende 2022 soll in der Bremer Innenstadt und einigen Stadtteilen der Anteil illegal parkender Fahrzeuge auf unter zehn Prozent sinken. Darüber hinaus soll der Senat ein Jahr Zeit bekommen, um der Stadtbürgerschaft ein Konzept vorzulegen, wo, unter welchen Voraussetzungen und zu welchem Preis Autos in den Stadtteilen parken dürfen. Zusätzliche Einnahmen daraus könnten dann Fußgängern und Radfahrern zugutekommen.

Die Stadtbürgerschaft reagiert damit auf einen Antrag der Bürger-Initiative "Platz da". Das Bündnis wehrt sich unter anderem gegen illegales Parken und verlangt mehr Geld für Fußgänger und Radfahrer auszugeben. Die Initiative hatte zuvor die für den Bürgerantrag notwendigen 4.000 Unterschriften gesammelt.

Bremer Initiative fordert mehr kostenpflichtige Parkplätze

Video vom 12. Mai 2020
Ein pink-farbenes Schild einer Bürgerinitiative, auf dem "Platz da!" steht.
Bild: Radio Bremen