Regeln für Läden: Bürgermeister Bovenschulte weist FDP-Kritik zurück

  • FDP-Chef findet 800-Quadratmeger-Regel "willkürlich"
  • Bürgermeister weist das zurück
  • CDU-Chef lobt solidarisches Verhalten der Bremer
Einzelhandel Lockerungen Bremen
Ab nächster Woche sollen Läden, die kleiner als 800 Quadratmeter sind, wieder öffnen dürfen. Die Festsetzung auf diese Größe sorgt für Kritik. Bild: DPA | Oliver Baumgart

Der Bremer FDP-Chef, Hauke Hilz, hat die Grenzziehung bei bis zu 800 Quadratmetern für Geschäfte, die ab nächster Woche wieder öffnen dürfen, als "willkürlich" und "nicht nachvollziehbar" kritisiert. Darüber, dass immerhin Läden mit einer Fläche von weniger als 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen, zeigte sich Hilz erleichtert. Auch dass es noch dauern wird, bis Restaurants wieder öffnen können, findet der FDP-Politiker richtig.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat die Kritik an den beschlossenen Rahmenbedingungen für Einzelhändler auf Bremen Zwei mit Verweis auf die gebotene Vorsicht zurückgewiesen.

Irgendwo mussten wir die Grenze ziehen, um nicht zu viele Kundenströme auszulösen. Die Größe von 800 Quadratmetern ist aber nicht willkürlich gewählt. Dort liegt juristisch gesehen die Grenze von nicht großflächigen zu großflächigen Geschäften.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD)

CDU-Chef lobt solidarisches Verhalten der Bürger

Der CDU-Landesvorsitzende, Carsten Meyer-Heder, lobte das Verhalten der Bremerinnen und Bremer: Das solidarische Verhalten der Bürger in den letzten Wochen habe sich für alle rentiert. Auch er findet die beschlossenen schrittweisen Öffnungen dringend notwendig, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Bund und Länder wollen Corona-Beschränkungen langsam zurückfahren

Video vom 15. April 2020
Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte in der Pressekonferenz.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 16. April 2020, 7 Uhr