Deutsche See wechselt den Eigentümer

  • Niederländisch-deutsche Unternehmensgruppe übernimmt den Fischverarbeiter aus Bremerhaven
  • An den 22 Standorten sind keine Veränderungen geplant
  • Die Kartellbehörden müssen dem Plan allerdings noch zustimmen
Mitarbeiterinnen stecken in Scheiben geschnittener Frischfisch (Schwarzer Heilbutt) auf Spieße und bereiten ihn für die Räucherei vor.
Die Jobs der 1.700 Mitarbeiter sollen erhalten bleiben. Bild: DPA | Ingo Wagner

Der größte deutsche Fischverarbeiter Deutsche See wechselt den Besitzer. Die niederländisch-deutsche Unternehmensgruppe Parlevliet & Van der Plas übernimmt nach einer Mitteilung vom Dienstag sämtliche Anteile an der Manufaktur in Bremerhaven. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen.

Die beiden Eigentümer von Deutsche See hätten sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem einer von ihnen im vergangenen Jahr schwer erkrankt sei, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen.

Deutsche See soll als eigenständige Firma erhalten bleiben. An den 22 deutschen Niederlassungen mit mehr als 1.700 Mitarbeitern sind den Angaben nach keine Veränderungen geplant. Die Firmenzentrale bleibt in Bremerhaven.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 13. Februar 2018, 13 Uhr