Senat diskutiert heute über einen neuen Corona-Stufenplan für Bremen

Audio vom 14. September 2021
Ein Richtungspfeil zum "Covid-19" Bereich klebt vor Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden an der Wand. | Aktuell
Bild: DPA | Robert Michael
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  • Inzidenz wird wohl als alleinige Grundlage für Corona-Maßnahmen abgelöst
  • Krankenhaus-Belegung könnte weiterer Faktor werden
  • Gastronomen fordern neue Regeln Gaststätten

Der Bremer Senat diskutiert am Dienstag über eine mögliche Änderung der Corona-Verordnung. Geplant ist unter anderem, dass der Inzidenzwert nicht mehr allein als Auslöser für Schutzmaßnahmen herangezogen werden soll. Unklar ist allerdings, ob es dazu auch schon zu einem Beschluss kommt.

Der Senat will einen Stufenplan festlegen, wie in Zukunft auf das Infektionsgeschehen reagiert werden soll. Dafür werden voraussichtlich neben dem Inzidenzwert auch andere Kriterien herangezogen. So zum Beispiel die Zahl der Krankenhausaufenthalte pro 100.000 Einwohner sowie die Anzahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern in Bremen und Bremerhaven.

Verkürzte Quarantäne für Kita-Kinder?

Mit dem Stufenplan möchte der Senat auch klären unter welchen Bedingungen Gaststätten öffnen können. Die Bremer Gastro-Gemeinschaft hatte gefordert, dass die Gaststätten selbst wählen können, zwischen der sogenannten 2G- und der 3G-Regel, also ob sie nur Geimpfte, Genesene oder auch Getestete in ihre Räume lassen wollen.

Thema im Senat wird auch die Quarantänepflicht in den Kindergärten sein. Die zuständige Behörde will die Quarantänezeit für Kontaktpersonen auf fünf Tage begrenzen.

Rückblick: Niedersachen führt Corona-Warnstufen ein

Video vom 24. August 2021
Ministerpräsident Niedersachsen Stephan Weil bei der Pressekonferenz.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 14. September 2021, 6 Uhr