Bürgermeister Bovenschulte: Bremer sollen Kontakte weiter reduzieren

  • Beratungen am Montag nur Zwischenstation
  • Bund und Länder eingen sich nur auf Appell zur Kontaktreduzierung
  • Erst nächsten Mittwoch sollen konkrete Beschlüsse gefasst werden
Video vom 16. November 2020
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte live aus dem Rathaus zugeschaltet.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Bund und Länder wollen erst in der kommenden Woche über weitere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie entscheiden. Das sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Montagabend bei einer Pressekonferenz. Das Treffen am Montag sei wie geplant eine Zwischenstation gewesen, bei der die bisherige Entwicklung evaluiert werden sollte. "Die Infektionsdynamik hat sich abgeschwächt aber leider ist noch kein eindeutiger Trend nach unten zu erkennen", sagte Bovenschulte bei buten un binnen.

Nächsten Mittwoch sollten dann Beschlüsse bei einer weiteren Ministerpräsidentenkonferenz gefasst werden, die dann auch bis Ende des Jahres gelten sollten. Dann soll es auch um das Thema Schulen gehen.

Kontakte sollen weiter reduziert werden

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte an, dass die kommenden Beschlüsse auch über den Jahreswechsel hinweg gelten sollten. Vorerst forderte die Kanzlerin die Bürger auf, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Kontakte sollten sich auf einen festen Haushalt beschränken, sagte Merkel. Auf private Feiern sollten die Menschen ganz verzichten.

Das bestätigte auch Bovenschulte. "Wir haben heute einen klaren Appell verabschiedet, alle sozialen Kontakte auf das absolut Notwendige zu reduzieren", sagte er. Wenn nötig soll dieser Apell am kommenden Mittwoch auch rechtlich verbindlich werden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 16. November 2020, 19:30 Uhr