Steigende Corona-Zahlen: 27 Soldaten helfen Bremens Gesundheitsbehörde

  • 20 Soldaten helfen bei der Kontaktverfolgung im Bremer Gesundheitsamt
  • Sieben Soldaten sind im Gesundheitsressort im Einsatz
  • Einsatz zunächst befristet zum 30. November
Gemeinsam arbeiten die Soldaten der Einsatzflottille 2 Wilhelmshaven und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bremer Gesundheitsamtes an der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen.
Gemeinsam arbeiten die Soldaten der Einsatzflottille 2 Wilhelmshaven und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bremer Gesundheitsamtes an der Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Bild: Senatspressestelle | Andrea Hilscher

20 Soldaten und Soldatinnen unterstützen das Gesundheitsamt Bremen seit dieser Woche bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Außerdem sind sieben Soldaten und Soldatinnen im Gesundheitsressort im Einsatz. Sie helfen beim Betrieb des Lagezentrums. Der Einsatz ist zunächst befristet zum 30. November, es gebe jedoch auch die Option auf Verlängerung, teilt das Gesundheitsressort mit.

In der aktuellen Situation ist es wichtig, dass wir schnell und entschieden handeln. Die Kontaktnachverfolgung bleibt auch bei steigenden Fallzahlen ein elementarer Baustein, um Infektionsketten zu unterbrechen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass wir sehr schnell auch personelle Ressourcen nachsteuern können.

Claudia Bernhard, Gesundheitssenatorin

Bereits im August half die Bundeswehr auf dem Bremer Flughafen bei der Corona-Teststelle. Ende August unterstüzten die Soldaten zusätzlich in der Ambulanz in der Messe.

Bremer Gesundheitsamt ohne Leitung: Wie geht es jetzt weiter?

Video vom 15. Oktober 2020
Der Eingang vom Gesundheitsamt Bremen.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 16. Oktober 2020, 19:30 Uhr