Bündnis fordert von künftigem Senat Verkehrswende

  • Initiative fordert deutlich weniger Autoverkehr
  • Mehr Geld für Rad- und Fußwege sowie Busse und Bahnen verlangt
  • Umdenken in der Verkehrspolitik sei nötig
Menschen auf dem Rad in Bremen
Mehrere Verbände fordern ein Umdenken in der Verkehrspolitik.

Noch bevor ein neuer Senat in Bremen die Arbeit aufgenommen hat, gibt es schon erste umweltpolitische Forderungen an das künftige Regierungsbündnis. Ein Zusammenschluss von mehr als zehn Organisationen aus den Bereichen Verkehr und Umwelt verlangt eine umfassende Verkehrswende für Bremen. Zu dem Bündnis gehören unter anderem der ADFC, der BUND, Pro Bahn und Greenpeace.

Deutlich weniger Autoverkehr, dafür mehr Bus und Bahn und mehr Platz für Radler und Fußgänger – auf diese Formel lässt sich die Forderung der Verbände bringen. Damit das klappt, sollen die Investitionen des Landes Bremen für Rad- und Fußverkehr mehr als verdoppelt und auf 20 Millionen Euro pro Jahr angehoben und die Ausgaben für den Autoverkehr zusammengestrichen werden. Der wird derzeit deutlich bevorzugt, heißt es vom Bündnis. Und zwar zulasten des Klimas und der Gesundheit der Menschen.

Die Verbände fordern deswegen ein Umdenken in der Verkehrspolitik und ein schnelles Handeln. Die Pläne dafür lägen mit dem Verkehrsentwicklungsplan 2025 schon in der Schublade. Darin sind dem Bündnis zufolge Maßnahmen für einen umweltfreundlicheren Stadtverkehr in Bremen festgelegt. Die müssten nur konsequent umgesetzt werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 5. Juni 2019, 15 Uhr