Bremer Senat fährt am wenigsten klimaschädlich

  • Deutsche Umwelthilfe hat Dienstwagenflotten untersucht
  • Keine Landesregierung fährt demnach wirklich klimafreundlich
  • Bremens Bürgermeister Bovenschulte kommt noch am besten weg
Ein qualmender Auspuff.
Bild: DPA | Michael Probst

Die Dienstwagen der deutschen Spitzenpolitiker sind nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe nicht klimafreundlich, aber Bremen kommt noch am besten weg. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) fahre von allen Ministerpräsidenten am wenigsten umweltschädlich, teilte die DUH in Berlin mit.

Mercedes E 300 Hybrid Auto.
Der Bremer Senat fährt solche E-Klasse-Fahrzeuge von Mercedes mit Hybrid-Motoren. Bild: DaimlerAG

Auch kollektiv weise die Dienstwagenflotte der Bremer Senatoren den geringsten Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid CO2 auf. Insgesamt halte aber kein Fahrzeug von 245 Spitzenpolitikern auf Bundes- und Landesebene die Flottengrenzwerte der EU ein, kritisierte die DUH in ihrem 13. jährlichen Dienstwagencheck. Die Werte hätten sich im Vergleich zu 2018 sogar verschlechtert.

Niedersachsen im Mittelfeld

Das niedersächsische Kabinett landete diesen Angaben nach mit seinen Dienstlimousinen auf einem Mittelplatz. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kam auf den drittletzten Platz. Schlusslicht der Regierungschefs war Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), unter den Ländern war es das schwarz-grün regierte Hessen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 9. Dezember 2019, 12 Uhr