Bremen will ein Amt gegen Diskriminierung schaffen

  • Sozialdeputation hat entsprechende Pläne gebilligt
  • Amt soll benachteiligten Menschen helfen und die Verwaltung beraten
  • Im März soll sich der Senat mit den Plänen befassen
Eine Nahaufnahme einer Hand, die auf einer Tastatur liegt.
Bremen wäre das achte Bundesland, das Diskrimierung von Amts wegen entgegentritt. Bild: Radio Bremen

Die Sozialdeputation hat die Pläne für eine Anti-Diskriminierungsstelle des Landes Bremen am Freitag gebilligt. Das neue Amt soll zum Beispiel Menschen helfen, die sich bei der Wohnungssuche benachteiligt fühlen. Außerdem werden Politik und Verwaltung beraten.

Dafür stehen voraussichtlich fünf bis sechs Stellen und ein Jahresbudget von 400.000 Euro zur Verfügung. Im März soll sich der Senat mit den Plänen befassen. Danach gehen sie in die Bürgerschaft. Bremen ist das achte Bundesland, das eine eigenständige Anti-Diskriminierungsstelle einrichtet.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Februar 2021, 15 Uhr