Anschlag auf Bremer Bereitschaftspolizei beschäftigt Innenpolitiker

Verbrannte Tür eines Polizeifahrzeugs
Bild: Radio Bremen
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  • Innensenator warnt in Deputation vor wachsender Gewaltbereitschaft von Linksextremen
  • Für die CDU ist mit dem Brandanschlag eine Grenze überschritten
  • Linksextremisten hatten Polizei-Fahrzeuge angezündet

Die Innen-Deputation der Bremischen Bürgerschaft hat sich in einer Sondersitzung mit dem Brandanschlag von Linksextremisten auf die Bereitschaftspolizei in Bremen-Huckelriede befasst. Dabei waren vor zwei Wochen drei Mannschaftswagen, ein Bus, zwei Streifenwagen und weitere Autos zerstört oder beschädigt worden. Gesamtschaden: 590.000 Euro. Die Deputation hat die Beschaffung neuer Fahrzeuge auf den Weg gebracht.

Polizeipräsident Dirk Fasse kündigte an, die Liegenschaften der Polizei künftig verstärkt zu schützen. Aber: die Polizei müsse bürgernah bleiben und sich nicht durch Stacheldraht und hohe Mauern abschotten. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) verwies auf die wachsende Gewaltbereitschaft der linksextremen Szene nicht nur in Bremen. Anschläge seien hoch professionell und offenbar langfristig geplant. Eine sehr beunruhigende Entwicklung, bei der man nicht wisse, wo sie endet, so der SPD-Senator.

Eine Sorge, die auch andere teilen: Für CDU-Politiker vom Thomas vom Bruch ist eine Grenze überschritten. Das Signal müsse sein: es reicht! Die FDP-Politikerin Birgit Bergmann forderte genau wie Linke und Grüne mehr politische Auseinandersetzung mit Sympathisanten solcher Anschläge aus der linken Szene.

Rückblick Anfang Juni: Brandanschlag auf Polizei in Bremen-Huckelriede

Video vom 6. Juni 2021
Ein ausgebrannter Bus der Polizei.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 23. Juni 2021, 12 Uhr