Bürgermeister Bovenschulte: Rot-Grün-Rot muss liefern

  • Neuer Senat will Ausbau von Schulen und Kitas fortsetzen
  • Bovenschulte (SPD) wurde vor zwei Wochen zum Bürgermeister gewählt
  • Bremen hat die erste rot-grün-rote Regierung in Westdeutschland
Andreas Bovenschulte hält eine Rede und gestikuliert.

Die neue rot-grün-rote Landesregierung in Bremen will in den nächsten vier Jahren spürbare Fortschritte in der Bildungs-, Wirtschafts- und Verkehrspolitik erreichen. Die Regierung werde sich daran messen lassen müssen, ob man diesen Zielen spürbar näher komme, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) in seiner ersten Regierungserklärung in der Bremischen Bürgerschaft. "Ankündigungen alleine reichen nicht. Es muss geliefert werden."

Die rot-grün-rote Regierung werde in den kommenden Jahren genau beobachtet werden, nicht nur von der Opposition, sondern auch aus Berlin, anderen Bundesländern und Kommunen. Allerdings sei Bremen kein "politischer
Musterbaukasten". Die neue rot-grün-rote Koalition sei zusammengetreten, um das Leben der Menschen in Bremen ein Stück besser zu machen. "Wir müssen unsere Hausaufgaben vor Ort machen." Zentrales Thema sei die Verbesserung
der Kinderbetreuung und der Schullandschaft. Allein in der Stadt Bremen müssten 17 allgemeinbildende Schulen neu gebaut werden.

Die Regierung aus SPD, Grünen und Linken will bis 2023 unter anderem 10.000 neue Wohnungen bauen und die Weichen für eine autofreie Innenstadt bis 2030 stellen. Es ist die erste rot-grün-rote Regierung in einem westdeutschen
Bundesland.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 29. August 2019, 19:30 Uhr