Borgward will bis Jahresende Autos in Deutschland verkaufen

  • Erste Auslieferungen im vierten Quartal geplant
  • Zunächst kommt der SUV
  • Unternehmen mit Sitz in Stuttgart macht 1,5 Milliarden Euro Umsatz
Borgward BX7 auf dem Bremer Marktplatz
Soll bis Jahresende in Deutschland auf dem Markt kommt: der SUV von Borgward.

Der chinesisch-deutsche Autobauer Borgward, der in Bremen eine Fabrik für Elektrofahrzeuge plant, will in Deutschland bis Ende des Jahres ein Comeback wagen. Die ersten Fahrzeuge sollen im vierten Quartal an Kunden ausgeliefert werden, wie Vorstandschef Ulrich Walker auf der IAA ankündigte. Es handelt sich um eine limitierte Edition des SUV BX7.

Borgward strebt mittelfristig Gewinne an

Später dann sollen die Modelle BX7, BX5 und BX6 folgen, zunächst als Benziner. In China und anderen Ländern ist Borgward schon auf dem Markt. Seit Jahresbeginn habe das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro erzielt, sagte Walker. Mittelfristig wolle Borgward schwarze Zahlen schreiben.

Das Unternehmen gehörte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands und ging 1961 pleite. Im heutigen Daimler-Werk in Bremen-Sebaldsbrück rollten bis Anfang der 1960er Jahre jährlich bis zu 100.000 Fahrzeuge vom Band. Borgwards Enkel Christian belebte die Marke 2015 wieder. Hauptaktionär und alleiniger Investor von Borgward ist der chinesische Lastwagenbauer Foton.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 12. September 2017, 23:20 Uhr.