Bremen will Normalbetrieb in allen Schulen nach den Sommerferien

  • Bildungssenatorin Bogedan begrüßt Entscheidung der Kultusminister
  • Bogedan: Kinder haben ein Recht auf Bildung
  • Einige Corona-Grundregeln sollen aber weiterhin gelten
Bildungssenatorin Claudia Bogedan und Bürgermeister Andres Bovenschulte in einer Senatspressekonferenz.
Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan und Bürgermeister Andreas Bovenschulte (beide SPD), wollen die Schulen nach den Sommerferien komplett öffnen. (Archivbild) Bild: Radio Bremen

Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) begrüßt die Entscheidung der Kultusminister, Schulen in Deutschland nach den Sommerferien wieder ganz zu öffnen. Dann soll in allen Schulen das Abstandsgebot zwischen den Kindern und Jugendlichen wegfallen.

Die Kultusminister setzten in ihrer Video-Konferenz damit die Beschlüsse der Ministerpräsidenten um. Nach dem Sommer sollen die Schulen wieder ganz normal Unterricht machen. Lüften, Händewaschen und die Nies-Etikette werden dann aber weiterhin zum Alltag gehören. Kinder hätten ein Recht auf Bildung und Teilhabe, sagte Bildungssenatorin Bogedan. Deshalb strebe auch Bremen nach den Sommerferien den Regelbetrieb in allen Schulen an.

Für viele Kinder und Jugendliche seien Kitas und Schulen wichtig, sagte Bogedan weiter. Nicht nur, um mit Gleichaltrigen zu lernen, sondern auch, um regelmäßig aus dem häuslichen Umfeld heraus zu kommen. Um die Beschäftigten an Schulen zu versorgen, habe man Visiere, Schutzmasken und Spuckschutze besorgt. Auf Wunsch könne sich das Lehrpersonal auf Covid-19 testen lassen.

Neue Strategie: Hier soll jetzt in Bremen auf Corona getestet werden

Video vom 16. Juni 2020
Die Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard zeigt in der Hand die Wurfpostsendung in der Pressekonferenz im Rathaus.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 19. Juni 2020, 6 Uhr