"Baustellengipfel" soll Bremen künftig vor Verkehrschaos bewahren

  • "Kleiner Baustellengipfel" soll alle drei Monate zusammen kommen
  • Bausenatorin Schaefer erhofft sich davon eine bessere Planung
  • 2019 waren in Bremen rund 1.200 Baustellen geplant
Baustellenschild
Wo viel gebaut wird, stockt auch oft der Verkehr. Mit einer besseren Planung soll das jetzt geändert werden. Bild: DPA | Sebastian Gollnow

Durch ein regelmäßiges Treffen beteiligter Behörden und Institutionen sollen Baustellen in Bremen zukünftig besser geplant werden. Bau- und Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) spricht von einem "kleinen Baustellengipfel“, der vierteljährlich stattfinden könnte.

Sie will dazu diejenigen einladen, die häufig Baustellen verursachen, beispielsweise Hansewasser und die BSAG. Es sollen aber auch Vertreter von Verbänden wie Handelskammer und City-Initiative dabei sein, um sich über die Auswirkungen von Baustellen auszutauschen und mehr Verständnis zu schaffen.

FDP fordert digitales Baustellen-Management

Die Bremer FDP-Fraktion hatte das Thema im August per Dringlichkeitsantrag auf die Agenda der Bürgerschaft gesetzt. Die Liberalen forderten dabei ein digitalisiertes Baustellen-Management. Denn schlecht koordinierte Baustellen könnten zu "Umsatzkillern" und "Stressfaktoren" werden. Allein für 2019 waren in Bremen demnach rund 1.200 Baustellen geplant.

Rückblick Oktober: FDP fordert besseres Baustellen-Management in Bremen

Ein Bild einer Straße, an dessen rechten Seite befinden sich Baustellenabsperrungen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 7. November 2019, 15 Uhr