Präventionsstelle der Polizei muss BAMF-Ermittlern weichen

  • Standort für Ermittlungsgruppe im Bremer BAMF-Skandal steht offenbar fest
  • Präventionszentrum der Polizei soll für das 50-köpfige Team geschlossen werden
  • Mitarbeiter des Zentrums sollen BAMF-Gruppe verstärken
Fensterfront des Präventionszentrums der Polizei Bremen

Der Standort für die neue Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Antrag", die sich mit den mutmaßlich manipulierten 1.200 Asylanträgen der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration (BAMF) befassen soll, steht offenbar fest. Nach buten un binnen-Informationen soll ein Großteil der Ermittler zukünftig in der Präventionsstelle der Polizei am Wall sitzen.

Außerdem wurden weitere Details zur Zusammensetzung der rund 50-köpfigen Gruppe bekannt. Neben Landeskriminalamt und Bundespolizei sollen auch zehn Beamte des Präventionzentrums die fraglichen Anträge überprüfen.

Das Präventionszentrum wird deshalb wahrscheinlich schon in den nächsten Tagen geschlossen. Es soll jedoch ein "Not-Präventionszentrum" eingerichtet werden. Wo und wann ist noch unklar.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 10. Juni 2018, 19:30 Uhr