1.900 Ausbildungsstellen sind im Land Bremen noch frei

Eine Auszubildende arbeitet an der Rezeption eines Hotels.
Bild: Imago | Jochen Tack
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  • Wirtschafssenatorin spricht von großen Herausforderungen für den Ausbildungsmarkt
  • Vor allem in den Branchen Logistik, Hotel und Gaststätten sind noch Plätze frei
  • Viele junge Menschen streben akademische Ausbildung an

In Bremen haben Politik und Wirtschaft auf einem Ausbildungsgipfel über die Folgen der Pandemie für Lehrstellen-Bewerber diskutiert. Die Herausforderungen im Ausbildungsmarkt seien in diesem Jahr noch größer geworden, sagte Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) zum Auftakt.

Anders als in den Jahren zuvor, gab es für junge Leute in diesem Jahr keine Möglichkeit, sich über geeignete Ausbildungen zu informieren, so Vogt. Deshalb versuchen Politik und Wirtschaft nun gemeinsam, Lösungen zu finden, um jedem ein Ausbildungsangebot zu machen.

Nach Angaben der Agentur für Arbeit gibt es im Land Bremen noch knapp 1.900 offene Stellen, vor allem in den Branchen Spedition, Logistik oder Hotel und Gaststätten. Die Chancen stehen somit gut, trotz Corona eine geeignete Ausbildung zu finden, sagte der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, Joachim Ossmann.

Beim Ausbildungsgipfel wird auch darüber diskutiert, dass viele junge Menschen eher eine akademische Bildung anstreben. Dieser Trend verschärfe den Fachkräftemangel, hieß es. Ziel soll es sein, die duale Ausbildung attraktiver zu gestalten, um so wieder mehr junge Menschen anzuziehen.

Bremer Ausbildungsgipfel soll Bewegung in Lehrstellen-Markt bringen

Video vom 24. Juni 2021
Ausbildungsgipfeltreffen
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 24. Juni 2021, 16 Uhr