Arbeiten an der "Gorch Fock" wieder aufgenommen

  • Bis zum Sommer soll das Segelschulschiff schwimmfähig werden
  • Allein das wird elf Millionen Euro kosten
  • Weitere 48 Millionen Euro für Hochseetauglichkeit veranschlagt
Das Segelschulschiff "Gorch Fock" liegt im Hafen von Stralsund.
Nach der Einigung zwischen Verteidigungsministerin von der Leyen und Werftführung gehen die Arbeiten an der "Gorch Fock" weiter. (Archivbild) Bild: DPA | Manfred Vollmer

Die Sanierung des maroden Segelschulschiffs "Gorch Fock" ist am Montag wieder aufgenommen worden. "Die Belegschaft ist sehr erleichtert", sagte der Betriebsratsvorsitzende der Elsflether Werft, Ralf Templin, am Montag. Nun werde mit aller Kraft daran gearbeitet, die Sanierung des Schiffes fix voranzutreiben.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich in der vergangenen Woche mit der neuen Leitung der Elsflether Werft AG auf eine Aufhebung des seit 12. Dezember geltenden Zahlungsstopps geeinigt. Das Schiff soll zunächst für 11 Millionen Euro bis zum Sommer schwimmfähig werden, danach soll die Bark für maximal 48 Millionen Euro hochseetauglich werden. Das Marineschulschiff "Gorch Fock" liegt in einem Trockendock in Bremerhaven.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. März 2019, 9 Uhr