Nach Angriff auf Magnitz: Ermittler prüfen rund 200 Hinweise

  • Staatsanwaltschaft: Bisher keine heiße Spur
  • Prüfung dauert aber noch an
  • Für entscheidende Hinweise bieten Behörden Belohnung
Der AfD- Politiker Frank Magnitz, mit Verletzungen im Geischt, im Interview.
Der Bremer AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz wurde Anfang Januar angegriffen. (Archivbild)

Rund einen Monat nach dem Angriff auf Bremens AfD-Chef Frank Magnitz haben sich mehr als 200 Menschen bei den Ermittlern gemeldet. Eine heiße Spur gibt es allerdings nicht, wie der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, sagte. "Bisher haben die Hinweise nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt."

Alle Hinweise würden geprüft. Wie lange dies dauern werde, konnte Passade nicht abschätzen. Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft, die wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Belohnung von 3.000 Euro ausgelobt.

Der Politiker, der für die AfD im Bundestag sitzt, war am 7. Januar von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Auf Videoaufnahmen, die Polizei und Staatsanwaltschaft ins Internet stellten, sind drei junge Männer zu sehen, die sich Magnitz von hinten nähern. Einer von ihnen attackierte den Politiker mit dem Ellbogen. Magnitz, der beide Hände in den Manteltaschen hatte, stürzte zu Boden und schlug mit dem Kopf auf.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 11. Februar 2019, 9 Uhr