Bremer AfD-Chef tritt zurück und aus seiner Partei aus

  • Peter Beck tritt als AfD-Landeschef zurück
  • Bisheriger Landeschef sieht keine Grundlage mehr für Arbeit in AfD
  • Beck sieht Grabenkämpfe und Übernahmeversuche
Peter Beck, Landesvorsitzener der AfD-Bremen
Erst im September 2019 kam Peter Beck als Bremer AfD-Chef ins Amt. Jetzt ist schon wieder Schluss. (Archivbild) Bild: Radio Bremen | Sven Weingärtner

Die Bremer AfD muss sich einen neuen Landesvorsitzenden suchen. Amtsinhaber Peter Beck ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Das hat er in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Grabenkämpfe im Bremer Landesverband und Übernahmeversuche durch "zugereiste AfD-Mitglieder" aus anderen Landesverbänden macht Beck für seinen Rücktritt verantwortlich.

Beck beklagt zudem eine mangelnde Unterstützung der Bundespartei. Er kritisiert auch die inzwischen von der AfD abgespaltenen Ex-Vorstandsmitglieder Frank Magnitz und Thomas Jürgewitz: Sie hätten die Parteifraktionen in der Bremischen Bürgerschaft und der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung zerstört.

Beck sieht insgesamt keine Grundlage mehr für eine Arbeit innerhalb der AfD – deswegen tritt er auch aus der Partei aus. Der Bundesvorstand sei bereits informiert. Sein Bürgerschaftsmandat will er aber behalten.

Autor

  • Daniel Hoffmann Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 26. Januar 2021, 14 Uhr