Bremen denkt nicht an ein Aussetzen der Abiturprüfungen – noch nicht

  • Schulleitungsvereinigung Niedersachsen hatte Aussetzen des Abiturs gefordert
  • Bremen will zunächst weitere Entwicklungen abwarten
  • Sprecher: Erst im Februar sei weiterer Verlauf des Schuljahres abzusehen
EIn Abiturient liest sich vor Beginn der Prüfung in die Aufgaben ein.
Durch die Corona-Pandemie stehen deutschlandweit teils auch die im April beginnenden Abiturprüfungen auf der Kippe. Bremen will die Situation jedoch erstmal weiter beobachten. Bild: DPA | Felix Kästle

In Bremen wird noch nicht über ein mögliches Aussetzen des Abiturs nachgedacht. Das teilte ein Sprecher der Bremer Schulleitungsvereinigung buten un binnen mit. Die Schulleitungsvereinigung in Niedersachsen hatte ein Aussetzen der Abschlussprüfungen gefordert. In Bremen wolle man die Situation aber zunächst weiter beobachten. Dem Sprecher zufolge sei frühestens Anfang Februar klar, wie das weitere Schuljahr verlaufen werde.

Ähnliche bewertet die Bremer Bildungsbehörde die Lage. Die Sprecherin von Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) sagte, Bremen dränge auf eine Einigung. Und weiter: "Zu dem Thema werden die Gremien der Kultusministerkonferenz aber erst noch zusammen kommen."

Wie kann es ein faires Abitur in Corona-Zeiten geben?

Video vom 13. Januar 2021
Die Abiturientin Saskia Wagenfeld sitzt an ihrem Schreibtisch und lernt für ihre Abschlussprüfungen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. Januar 2021, 19:30 Uhr