Keine Masken, kein Abstand: Bremer Osterwiese startet ohne Auflagen

Bild: DPA | Sina Schuldt
  • Die Bremer Osterwiese ist eröffnet
  • Erstes deutsches Volksfest seit Pandemie-Beginn ohne Einschränkungen
  • Stadt hat Schaustellern Standgebühr erlassen

Keine Abstandsregeln, keine Maskenpflicht, keine Zugangskontrollen – zum ersten Mal seit zwei Jahren ist auf der Bremer Osterwiese alles wieder wie früher. "Wir sind wieder im normalen Modus", sagte Wirtschaftssenatorin Kristina Voigt (Linke). Sie hat die Veranstaltung am Abend offiziell eröffnet. Als erstes deutsches Volksfest seit Beginn der Pandemie soll die Osterwiese ohne Corona-Einschränkungen auskommen. Geöffnet ist sie jeweils von 14 und 23 Uhr – nur am Karfreitag ist geschlossen.

Die Pandemie hat die Schausteller allerdings heftig gebeutelt – die Stadt will ihnen deshalb weiter und die Arme greifen und die Standgebühren erlassen. Die Preise für die Besucherinnen und Besucher sollen trotzdem weitgehend stabil bleiben. Eigentlich startet die Osterwiese mit einem Feuerwerk. Das soll es in diesem Jahr nicht geben – aus Rücksicht auf die Geflüchteten aus der Ukraine, die in den Messehallen untergebracht sind.

Geflüchtete Kinder zum Bummel über Osterwiese eingeladen

Für alle Geflüchteten, die in den Messehallen untergebracht sind, haben sich die Schausteller auch einen besonderen Programmpunkt ausgedacht. Sie haben geflüchtete Kinder und deren Angehörige kommenden Montag ab 12:30 Uhr zu einem Bummel eingeladen. Dann dürfen sie die Fahrgeschäfte kostenlos nutzen – und auch Essen und Trinken gibt es umsonst.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 8. April 2022, 19:30 Uhr