Omikron macht 85 Prozent der Bremer Corona-Fälle aus

Eine animierte Visualisierung der Omikron-Virusvariante
Eine animierte Visualisierung der Omikron-Virusvariante

Omikron macht 85 Prozent der Bremer Corona-Fälle aus

Bild: Imago | MiS
  • RKI revidiert vorherige Zahlen
  • Omikron offenbar schon länger in Bremen dominant als angenommen
  • Anteil der Variante in Bremen doppelt so hoch wie im Bundesschnitt

Im Land Bremen werden inzwischen fast alle Corona-Infektionen durch die hochansteckende Omikron-Variante verursacht. Das geht aus dem neuen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Demnach ist Omikron offenbar schon länger in Bremen dominant als bisher angenommen. Seine Zahlen von vergangener Woche hat das Robert-Koch-Institut revidiert: So gingen nicht 65 Prozent, sondern 75 Prozent der Bremer Coronafälle auf Omikron zurück. Und inzwischen sind es noch mehr: 85,5 Prozent errechnete das RKI für die vergangene Woche. Der Rest sind Fälle der Delta-Variante.

Bremen bleibt Omikron-Hochburg

Bremen bleibt damit die Omikron-Hochburg in Deutschland mit einem doppelt so hohen Anteil wie im Bundesschnitt. Das erklärt auch, warum die Inzidenzen kein Halten kennen. Bei rund 851 steht nun die Stadt Bremen, bei 545 Bremerhaven. Im Moment sind knapp 7.900 Menschen im Bundesland nachweislich Corona-positiv, allein am Donnerstag gab es fast 1.300 neue Coronafälle.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. Januar 2022, 6 Uhr