Norddeutsche Länder werben bei Konferenz um mehr Geld für Windkraft

Windräder stehen auf dem Land, im Vordergrund sind Bäume zu sehen.

Norddeutsche Länder fordern bei Konferenz mehr Geld für Windkraft

Bild: DPA | Moritz Frankenberg
  • Norddeutsche Ministerpräsidenten treffen sich mit Wirtschaftsminister Habeck
  • Länder schlagen vor, die Chancen für die Windkraft stärker zu nutzen
  • Ministerpräsidenten hoffen auf mehr Fördergelder

Die Ministerpräsidenten der norddeutschen Länder fordern vom Bund mehr Fördergelder für den Ausbau erneuerbarer Energien. Das ist am Freitag Thema auf der Konferenz Norddeutschland. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat in diesem Gremium den Vorsitz. Mit dabei sind auch die Länder Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an der Konferenz teil.

Der Vorschlag der Länder, mit denen sie mit Habeck ins Gespräch gehen: Die Chancen im Norden nutzen und die Region stärker in den Ausbau der Erneuerbarer Energien einbinden – insbesondere in den Bereichen Windkraft und grüner Wasserstoff. Windparks und Produktionsstätten sollten stärker und umfangreicher im Norden angesiedelt werden als bisher geplant. Dabei wollen die Länderchefs die Standortvorteile im Norden noch einmal verdeutlichen.

Im Gegenzug erhoffen sich Bremen und die anderen Mitglieder mehr Fördergelder aus Berlin für den Ausbau von Windkraft und die Produktion von grünem Wasserstoff. Aus Sicht der norddeutschen Bundesländer lassen sich so die Ziele der Energiewende deutlich besser und schneller erreichen.

Ausbau der Offshore-Windkraft: Ist das bis 2030 überhaupt realistisch?

Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 8. Juli 2022, 7 Uhr