Corona-Maßnahmen verlängert: Die Maske bleibt in Bremen noch auf

Eine Passantin hält eine FFP-2 Maske in der Hand. Die bisherigen Corona-Regeln im Land Bremen werden bis zum 2. April gelten.
Bild: DPA | Sina Schuldt
  • Erste Corona-Maßnahmen fallen auf Bundesebene weg
  • Geringe Auswirkungen in Bremen und Bremerhaven
  • Bremer Senat verlängert Corona-Maßnahmen

In Bremen bleibt vieles, wie es war: Die 3G-Regel in vielen Einrichtungen bleibt bestehen. In Clubs und Diskotheken gilt weiterhin 2G-Plus. Und vor allem: Die Masken bleiben unter anderem im Einzelhandel auf.

Der Senat hat die aktuellen Corona-Maßnahmen für das Land Bremen in der vergangenen Woche bis zum 2. April verlängert. Damit nutzt das Land Bremen eine Übergangsregelung des Infektionsschutzgesetzes. Durch diese Verlängerung können der Senat und die Bremische Bürgerschaft die weiteren Schritte in dieser Woche diskutieren und verabschieden.

Erste Lockerungen der Corona-Regeln

Bild: Radio Bremen

Keine Maske mehr für Grundschüler in Niedersachsen

Grundschüler in Niedersachsen müssen dagegen jetzt keine Maske mehr im Unterricht tragen. Das besagt die neue Corona-Verordnung des Landes. Auf den Gängen bleibt die Maske weiterhin Pflicht. Ab dem 2. Mai, so der Plan von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) soll die Maskenpflicht auch für alle anderen Jahrgangsstufen fallen.

Im Land Bremen dürfen die Grundschüler bereits seit einer Woche ohne Maske am Unterricht teilnehmen. Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) will daran auch trotz steigender Infektionszahlen festhalten. Nur wenn die Hospitalisierungsinzidenz der Kinder und Jugendlichen steigt, werde man über weitere Maßnahmen nachdenken, so Aulepp.

Bundesweite Lockerung trotz steigender Corona-Infektionen

Ungeachtet der hohen Corona-Infektionszahlen waren am Sonntag erste bundesweite Schutzauflagen in Deutschland weggefallen. So werden fürs Zugfahren mit der Deutschen Bahn nun keine 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete mehr benötigt. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt aber weiter.

Aufgehoben ist nun auch die gesetzliche Verpflichtung zu 3G-Zutrittsnachweisen am Arbeitsplatz. Künftig sollen Unternehmen selbst die Gefährdungslage einschätzen und in betrieblichen Hygienekonzepten Schutzmaßnahmen festlegen können.

Rückblick: Gesundheitssenatorin späteren Corona-Lockerungen

Bild: Radio Bremen

Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. März 2022, 21 Uhr