Bremens Linke für kostenlosen ÖPNV und Übernahme der Gewoba

Logo der Partei Die Linke an der Parteizentrale in Bremen.
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
  • Linke will sich von Koalitionspartnern SPD und Grüne absetzen.
  • Zeitplan für Bürgerschaftswahl festgezurrt.
  • Sonntag soll Vorstand neu gewählt werden.

Die Bremer Linke hat bei ihrem virtuellen Parteitag den Leitantrag des Vorstands angenommen. Darin wird unter anderem gefordert, dass die Partei gerade im Verhältnis zu den Koalitionspartnern SPD und Grünen ein eigenes, radikaleres Angebot darstellen müsse.

Inhaltlich setzt sich die Partei unter anderem für einen kostenlosen ÖPNV ein. Deshalb sollen noch in dieser Legislaturperiode zusätzliche Busse und Straßenbahnen bestellt werden, beschlossen die Delegierten in ihrem Leitantrag. Um bezahlbare Mieten zu erreichen, will die Linke, dass die Wohnungsbaugesellschaft Gewoba wieder ganz der öffentlichen Hand gehört.

Vorbereitungen für Bürgerschaftswahl

Außerdem traf die Partei erste Vorbereitungen für die Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr. Die Delegierten verständigten sich auf einen groben Zeitplan und legten erste inhaltliche Schwerpunkte fest. Bereits im September will die Linke über die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgerschaftswahl entscheiden.

Am Sonntag steht die Wahl des Landesvorstands an. Für die Parteispitze tritt die bisherige Landeschefin Cornelia Barth und mit ihrem Co-Vorsitzenden Christoph Spehr wieder an. Gegenkandidaten sind der frühere Landeschef Felix Pithan und Landesvorstandsmitglied Anna Fischer. Auf der Tagesordnung stehen außerdem weitere inhaltliche Anträge, unter anderem zum sogenannten Russenfriedhof in Bremen-Gröpelingen und zum Kurzarbeitergeld.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Januar 2022, 21 Uhr