Nach Leichenfund: Streit um Geld könnte das Mordmotiv gewesen sein

Nach Leichenfund: Streit um Geld könnte Mordmotiv gewesen sein

Bild: Radio Bremen
  • Neue Details im Fall eines getöteten Mannes aus der Bremer Neustadt
  • Staatsanwaltschaft nennt Streit um Renovierungsarbeiten als mögliches Motiv
  • Beschuldigten sollen 1.000 Euro von der Geldkarte des Mannes abgehoben haben

Im Fall eines getöteten und zerstückelten 46-jährigen Mannes aus der Bremer Neustadt gibt es laut Bremer Staatsanwaltschaft neue Details. Es geht um das Motiv der mutmaßlichen Täter.

Laut Staatsanwaltschaft sollen zwei der drei Beschuldigten im April 2020 das Haus des Mannes renoviert haben. Dieser konnte für die Arbeiten dann aber wohl nicht zahlen. Es soll zum Streit gekommen sein, in dessen Verlauf der 46-Jährige wohl getötet wurde. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann wahrscheinlich erdrosselt worden sein. Die Beschuldigten haben dann offenbar mit der Geldkarte des Mannes 1.000 Euro abgehoben. Außerdem sollen sie sein Auto und das Auto der Mutter verkauft haben.

Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss

Lange galt der 46-Jährige als vermisst. Erst vergangenen Herbst führte ein Hinweis die Polizei zu Leichenteilen des Mannes auf einem Acker in Niedersachsen. Die Suche nach weiteren Leichenteilen blieb erfolglos. Bis heute fehlen Kopf, Arme und Beine.

Bekannt wurde in diesem Zusammenhang eine groß angelegte Suchaktion auf einem Acker bei Posthausen. Dort fand die Polizei allerdings nichts. Die Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss, sagt die Staatsanwaltschaft.

Autor

  • Uwe Wichert

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. Januar 2022, 14 Uhr