Bremer Polizei sucht weiter nach vermisstem Ruderer in der Weser

  • Suche verlief auch am Sonntag erfolglos
  • 64-Jähriger war nach Kollision mit Schiff in Weser verschwunden
  • Drei Mitfahrer konnten sich retten
Video vom 1. August 2020
Ein Rettungsteam der DLRG, welches auf der Weser zu einem EInsatz in einem Boot fährt.
Bild: Radio Bremen

Die Suche nach dem vermissten Ruderer in der Weser hat auch am Sonntag keinen Erfolg gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der 64-Jährige noch lebend gefunden werde, sei laut einer Polizeisprecherin sehr gering.

Der 64-Jährige war mit drei weiteren Menschen am Samstag mit einem Ruderboot unterwegs. Aus bisher ungeklärten Umständen kollidierte das Boot laut Polizei mit einem Binnenschiff und wurde von diesem überfahren. Drei Ruderer konnten sich kurze Zeit später an Land retten. Der 64-Jährige fiel nach dem Zusammenstoß ins Wasser und tauchte nicht wieder auf.

Die Rettungskräfte suchten mit mehreren Tauchern, fünf Rettungsbooten und einem Hubschrauber die Gegend ab. Nach etwa 90 Minuten sei die Suche abgebrochen worden. Auch bei der Fortsetzung der Suche mit Schiffen der Wasserschutzpolizei am Sonntag wurde nichts gefunden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2. August 2020, 19:30 Uhr