2 Menschen sterben bei Massenunfall auf der A1

  • Zwölf Fahrzeuge krachen bei Wildeshausen ineinander
  • Zwei Menschen sterben, zwölf weitere verletzt
  • Dichter Nebel spielte offenbar eine Rolle
Video vom 1. Januar 2020
Ein Auto ist unter einem Lkw eingeklemmt.
Bild: Nonstopnews

Bei Wildeshausen ist es in der Neujahrsnacht zu einem tödlichen Unfall gekommen: Zwölf Fahrzeuge krachten bei dichtem Nebel auf der A1 ineinander. Zwei Menschen starben, zwölf weitere wurden verletzt. Zwei von ihnen schweben der Polizei zufolge in Lebensgefahr. Insgesamt waren 29 Menschen in den Unfall verwickelt, 14 blieben jedoch unverletzt.

Die Polizei ermittelt noch, wie genau die Massenkarambolage gegen 1 Uhr abgelaufen ist. Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass zwei vollbesetzte Autos zusammenstießen, als auf der A1 plötzlich eine Nebelwand auftauchte. Eines der Fahrzeuge blieb auf dem Hauptfahrstreifen der Autobahn stehen, das andere Auto auf dem Seitenstreifen. Ein Lkw-Fahrer aus Rumänien bemerkte den Unfall aufgrund des starken Nebels zu spät und krachte in das Auto auf dem Hauptfahrstreifen. Eine 49-jährige Beifahrerin des Autos erlitt tödliche Verletzungen, der 51-jährige Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

Bergungsarbeiten laufen weiter

Nach diesem ersten Zusammenprall fuhren ein weiterer Sattelzug sowie acht Autos auf die Unfallstelle auf. Dabei wurde eine weitere Person tödlich verletzt. Nach bisherigem Stand der Ermittlung erlitt ein weiterer Beteiligter lebensgefährliche Verletzungen, teilte die Polizei mit. Um diese Unfälle zu rekonstruieren zieht die Polizei bei ihren Ermittlungen einen Unfallsachverständigen heran. Für die Rettungsarbeiten wurden insgesamt 13 Rettungs- und Notarztwagen zu dem Unfall geschickt.

Am späten Nachmittag konnte mit der aufwendigen Bergung der Fahrzeuge begonnen werden, teilte die Polizei mit. Am Abend wurde die A1 wieder freigegeben, es bildeten sich jedoch noch Staus.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 1. Januar 2020, 7 Uhr